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Vogalonga
2005 |
| Drei
Ruderboote der RGL und des Möllner Ruder-Clubs fahren am Pfingstsonntag
gegen 12:00 Uhr zusammen mit mehr als 1700 Booten auf das Zentrum
von Venedig zu. Bei der Einfahrt in den Rio Cannaregio beginnt der
Jubel von tausenden Zuschauern, die die Teilnehmer der 31. Vogalonga
begrüßen. Die internationale Mischung der Ruderer im englischen
und venezianischen Stil bildet eine Demonstration für das Rudern.
Immer wieder werden die Mannschaften durch laute Gavi, Gavi'-Rufe
aufgefordert die Riemen zum Gruß aus dem Wasser zu heben und
sie senkrecht zu stellen, was dann brausenden Applaus erntet. |
Durch diese Kulisse bewegt sich der Korso langsam durch den Canal Grande, unter der Rialto-Brücke hindurch, vorbei an der Akademie, der Kathedrale S. Maria del Salute zum Ziel vor dem Markusplatz. Riesige Lautsprecher rufen auch die Möllner Boote mit der Besatzung Gisela Kruse, Eva-Maria Ziemann, Caris Treske, Ulla Plagemann, Lisa Klußmeyer, Marilene Plagemann, Susanne Hoser, Jörg Kruse, Norbert Köster, |
| Claus Ehrich, Jürgen Plagemann, Hubert Hoser, Hermann Plagemann, Ralf Kruse und Jürgen Ziemann auf. Venezianische Schönheiten überreichten die Medaillen und Urkunden. Hinter den Ruderern lag eine 30 km lange Strecke durch die Lagune von Venedig. Sie führte vorbei an den Inseln Vignole und Sant' Erasmo bis zum Wendepunkt Burano, zurück über Mazzorbo, durch die Glasbläserinsel Murano, vorbei an der Bestattungsinsel San Michele, durch den Rio Cannaregio und den Canal Grande wieder zurück zum Markusplatz |
Schon am frühen Morgen sammelte sich im Becken von San Marco vor dem Dogenpalast, dem weltberühmten Panorama von Venedig, eine große Anzahl von Booten jeder Art und Form, um auf den Start um 09:00 Uhr zu warten, der mit einem Kanonenschuss signalisiert wurde. Dabei sind Rennboote, neben innen geriggerten Seegigs oder Kirchbooten ebenso zu finden wie Großgondeln, die mit bis zu 16 Männern oder Frauen stehend gerudert werden. Die rudererische Herausforderung kam aber erst nach der Regatta, als die motorbetriebenen Boote wieder freie Fahrt hatten, das Wasser der Kanäle zum Kochen brachten und die Wellen in die Ruderboote schwappten. Dann spürte jeder Teilnehmer die Motivation der Gründungsmitglieder der Vogalonga. |
| Die vor
31 Jahren auf Betreiben einer Gruppe venezianischer Ruderfreunde und
Bewunderer der Traditionen der Serenissima mit dem Ziel, die Venezianer
für das Problem des Wellenganges zu sensibilisieren, ins Leben
gerufene Veranstaltung hat von Jahr zu Jahr regeren Zulauf erfahren
und man zählt heute mehr als 1.500 eingetragene Boote.
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Für diese Gruppe war die Vogalonga der Höhepunkt eine Ruderwanderfahrt durch die einzigartige Landschaft der Lagune Venedigs. Sie führte nach Burano mit seinen frisch und in sehr kontrastreichen Farben gestrichen Häusern, nach Murano, der Insel der Glasbläser, nach San Francesco nel deserto, der mit zahlreichen hohen Zypressen und in ihrem ursprünglichen Zustand weitestgehend erhalten gebliebene Laguneninsel, die mit keinem öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist und zum ersten Zivilisationszentrum der Lagune von Venedig, der Insel Torcello. |
| Nach der sehr erfolgreichen Ruderwanderfahrt des letzten Jahres auf dem Lago Maggiore war dies die zweite Fahrt auf den Gewässern Italiens, die der Möllner Ruder-Club angeboten hat. Jürgen Ziemann
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